Reime machen Kindern Freude – und sie sind ganz nebenbei ein wichtiger Baustein für die Sprachentwicklung. Ob im Morgenkreis, in der Vorschule oder zu Hause: Wer mit Kindern reimt, schult ihr Gehör für Sprache. Damit du nicht lange überlegen musst, findest du hier eine große Reimwörter Liste mit sauberen Reimpaaren, dazu Spielideen und – ganz unten – die passenden Bildkarten zum kostenlosen Download.
Was sind Reimwörter?
Reimwörter sind Wörter mit gleichem Endklang. Maus und Haus klingen am Ende gleich, ebenso Kuh und Schuh. Damit sich zwei Wörter wirklich reimen, muss der Gleichklang beim betonten Vokal beginnen – deshalb reimt sich Maus auf Haus, aber nicht auf Mund.
Für Kinder ist genau dieser Endklang der spannende Teil: Sie hören ihn heraus, lange bevor sie lesen oder schreiben können.

Warum Reimwörter für Kinder so wichtig sind
Wenn Kinder reimen, achten sie zum ersten Mal bewusst auf den Klang von Sprache statt nur auf die Bedeutung. Genau das trainiert die sogenannte phonologische Bewusstheit – die Fähigkeit, die Lautstruktur von Sprache wahrzunehmen.
Diese Fähigkeit gilt als eine der wichtigsten Vorläuferfähigkeiten für das spätere Lesen- und Schreibenlernen. Kinder, die vor der Schule gut reimen, Silben klatschen und Anlaute heraushören können, tun sich beim Schriftspracherwerb oft leichter. Reimen ist also viel mehr als ein netter Zeitvertreib – es ist frühe Sprachförderung, die sich ganz spielerisch anfühlt.
Reimwörter Liste: 49 Reimpaare für Kinder
Hier kommt die Reimwörter Liste – alles saubere, echte Reime mit konkreten Wörtern, die Kinder kennen und sich gut vorstellen können:
- Maus – Haus
- Mund – Hund
- Fisch – Tisch
- Zahn – Hahn
- Welt – Zelt
- Tasche – Flasche
- Kanne – Tanne
- Sonne – Tonne
- Katze – Tatze
- Baum – Traum
- Rose – Hose
- Kuh – Schuh
- Pinsel – Insel
- Kind – Wind
- Kamm – Lamm
- Wal – Schal
- Butter – Mutter
- Hand – Sand
- Socke – Glocke
- Suppe – Puppe
- Acht – Nacht
- Nuss – Fluss
- Bad – Rad
- Mütze – Pfütze
- Topf – Zopf
- Löwe – Möwe
- Nase – Hase
- Teller – Keller
- Igel – Spiegel
- Berg – Zwerg
- Stern – Kern
- Bein – Schwein
- Reis – Eis
- Biene – Schiene
- Ball – Stall
- Ratte – Matte
- Schnecke – Decke
- Kappe – Mappe
- Fuchs – Luchs
- Turm – Wurm
- Buch – Tuch
- Ziege – Fliege
- Schwan – Kran
- Kranz – Tanz
- Krug – Zug
- Tasse – Kasse
- Schlange – Zange
- Möhre – Röhre
- Feder – Leder
Reimwörter üben: 3 einfache Spielideen
Eine Liste ist schön – aber Kinder lernen Reime am besten im Spiel. Drei Ideen, die ohne großen Aufwand funktionieren:
1. Reim-Memory. Lege zu jedem Wort ein Bild bereit. Wer zwei Karten aufdeckt, die sich reimen, darf das Paar behalten. So üben die Kinder das Zuordnen ganz nebenbei.
2. „Was reimt sich auf …?“ Du nennst ein Wort, das Kind sucht das passende Reimwort. Für Fortgeschrittene: gemeinsam neue, auch lustige Quatsch-Reime erfinden.
3. Reim im Morgenkreis. Ein Kind zieht ein Bild, alle überlegen zusammen, was sich darauf reimt. Ein wunderbarer, ruhiger Einstieg in den Tag.
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Geschichte lesenHäufige Fragen zu Reimwörtern
Was sind Reimwörter?
Reimwörter sind Wörter mit gleichem Endklang, zum Beispiel Maus und Haus. Der Gleichklang beginnt beim betonten Vokal.
Ab welchem Alter können Kinder reimen?
Erste Reime erkennen viele Kinder schon mit etwa 3 Jahren. Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung wird das gezielte Reimen besonders wichtig, weil es auf das Lesenlernen vorbereitet.
Was ist phonologische Bewusstheit?
Die Fähigkeit, die Lautstruktur von Sprache wahrzunehmen – also Reime, Silben und einzelne Laute zu erkennen. Sie gilt als wichtige Vorläuferfähigkeit für den Schriftspracherwerb.
Wie viele Reimwörter gibt es?
Unzählige. Diese Liste enthält 49 besonders kindgerechte Reimpaare, die sich gut mit Bildern darstellen lassen.
Gibt es die Reimwörter-Liste auch als PDF?
Ja. Die passenden Bildkarten zu dieser Liste kannst du dir kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken.


